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Großlandschaft Saar-Nahe-Bergland
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
offenlandbetonte-Mosaiklandschaft
193.16 Lichtenberg-Höhenrücken
Südlich der Moschelhöhen und südwestlich des Alsenztals erhebt sich ein höheres Flächenstockwerk um 420 m ü.NN, über dem einzelne Bergkuppen fast bis 490 m ü.NN (Stahlberg 489 m ü.NN) ansteigen. Es handelt sich hierbei um das Bindeglied zwischen den Aufwölbungen des Donnersbergs und Königsbergs.

Der Landschaftsraum weist eine hohe Reliefenergie auf, besonders in den 300 m hohen Steilhängen des Stahlbergs und Lichtenbergs zum Alsenztal.
Lichtenbergrücken bei Katzenbach (von Osten) B. Ullrich
Auf der flachhügeligen Hochfläche herrschen tiefgründige Böden auf Sandstein oder Schieferton vor, so dass trotz des rauheren Höhenklimas Ackerbau überwiegt. Die steilen Hänge der Bachtäler und einzelne Kuppen mit altvulkanischem oder Konglomeratgestein sind bewaldet. Flachere Talhänge weisen einen Wechsel von Acker, Grünland und Wald auf. Hier und im Umfeld der Ortschaften prägen bereichsweise Streuobstbestände das Bild.

In geeigneten Lagen sind Spuren früheren Weinanbaus zu sehen. Haldenreste am Stahlberg zeugen von früherem Quecksilber-Bergbau.
Heimkirchen B. Ullrich
Überwiegend sind die Dörfer des Landschaftsraumes in Tälern entstanden, einzelne Dörfer und Höfe liegen aber auch auf der Hochfläche, meist unterhalb der Kuppen in flachen Talmulden. Mehrere Funde geben Hinweise auf die frühere Besiedlung des Raums durch die Römer (Römerstraßen auf der Höhe, römische Siedlung bei Katzenbach).