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Großlandschaft Saar-Nahe-Bergland
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
Waldreiche Mosaiklandschaft
193.500 Kreuznacher Hardt
Südlich von Bad Kreuznach befinden sich die imposanten Durchbrüche von Nahe und Alsenz durch die Kuppeln des harten vulkanischen Gesteins (Porphyr, Porphyrit), wodurch dieselben in kleinere Fragmente gespalten sind. Als Kreuznacher Hardt bezeichnet man den Teilbereich bei Bad Kreuznach auf der Nordwestseite der Nahe.

Die dominierende Kuppe des Schanzenkopfs (321 m ü.NN) ist zusammenhängend bewaldet und unbesiedelt. In ihrem umgebenden Randsaum prägt Landwirtschaft das Bild. Nach Norden wird der Landschaftsraum durch einen kleineren Waldrücken mit den Lohrer Köpfen begrenzt.
Kreuznacher Hardt bei Traisen B. Ullrich
In dem landwirtschaftlich genutzten Randsaum liegen das Dorf Traisen und einzelne Höfe. Hier überwiegt Ackerbau. Nur im Nordosten ist Grünland am Nutzungsmosaik stärker beteiligt und wird vereinzelt durch Streuobstbestände bereichert. Am Kauzenberg und in den Hängen bei Traisen wird auch Wein angebaut.

Die Waldflächen weisen einen sehr hohen Laubwaldanteil auf. An vielen Stellen gehen die Waldbestände in Trockenwälder über. Vereinzelt weichen sie auf felsigen Standorten auch Trockenrasen und Felsvegetation. Häufig sind die Wälder durch Niederwaldnutzung geprägt.
Trockenwald B. Ullrich