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Großlandschaft Saar-Nahe-Bergland
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
Waldreiche Mosaiklandschaft
193.503 Rheingrafensteiner Hochfläche
Südlich von Bad Kreuznach befinden sich die imposanten Durchbrüche von Nahe und Alsenz durch die Kuppeln des harten vulkanischen Gesteins (Porphyr, Porphyrit), wodurch dieselben in kleinere Fragmente gespalten sind. Als Rheingrafensteiner Hochfläche bezeichnet man den Teilbereich östlich von Nahe und Alsenz. Sie erreicht Höhen bis 340 m ü.NN.
Blick über das Eilbachtal B. Ullrich
Der Landschaftsraum ist überwiegend bewaldet, wobei sich der Wald auf zwei größere zusammenhängende Waldgebiete im Süden und Norden konzentriert. Im nördlichen Teil dominieren Felsen, Trockenwälder und Gesteinshaldenwälder die Flanken am Alsenz- und Eilbachtal und prägen teilweise auch den Ostrand dieses Waldgebietes mit.

Zwischen den Waldgebieten liegt ein stark zertalter Offenlandbereich mit Feldbau auf den Hochflächen und flachen Hängen sowie Weinbau, Grünland (teils magere Wiesen und Weiden) und Streuobst im Mosaik mit kleineren Wäldchen entlang der steileren Hänge.
Felshänge im Eilbachtal B. Ullrich
Im Eilbachtal sind Trockenmauern als Terrassierungselemente in denWeinbergen charakteristisch.

Daneben ragen landwirtschaftlich genutzte Bereiche von Norden bei Hof Rheingrafenstein und vonNordosten bei Frei-Laubersheim ins Waldgebiet.

Der Landschaftsraum ist mit Ausnahme einzelner Höfe und einem einragenden Sporn der Ortschaft Hochstätten unbesiedelt.