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Großlandschaft Saar-Nahe-Bergland
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
Weinbau- Ebene
193.52 Neubamberger Riegel
Bei Neu-Bamberg springt ein Riegel aus einzelnen Porphyrkuppen in das Rheinhessische Tafel- und Hügelland vor. Die Kuppen erreichen eine Höhe von 250 bis 320 m ü.NN. Zwischen den Kuppen hat der Appelbach einen Taldurchbruch geschaffen. Der Landschaftsraum stellt den Nordteil der „Rheinhessischen Schweiz“ dar.
Neubamberg B. Ullrich
Die Landschaft ist nur gering bewaldet. Die Kuppe des Eichelbergs und die steilen Flanken des Appelbachtals östlich von Neu-Bamberg tragen naturnahe Wälder. Besonderheiten des Landschaftsraums sind die Steppen- und Felsrasen der waldfreien Kuppenlagen, die eindrucksvoll auf das extrem niederschlagsarme Klima hinweisen, sowie trockene Hänge mit Heiden nahe Neubamberg.

Ansonsten wird die Landschaft im Gebiet zwischen Neu-Bamberg und Siefersheim sowie an den Hängen des Appelbachtals von Weinbergen geprägt, während auf flacheren Lagen zwischen den Erhebungen Ackerbau betrieben wird. Im Westen des Landschaftsraums befindet sich ein großflächiger Porphyrsteinbruch.
Trockenrasen auf dem Galgenberg B. Ullrich
Abschnitte des Appelbachtals sind als Wiesental ausgeprägt. Der Bach ist teilweise naturnah und wird von einer Kette von Mühlen und Mühlgräben begleitet.

Die in die Ebene vorrückenden Kuppen hatten in der Frühzeit siedlungsgeschichtliche Bedeutung, wie Reste von Ringwällen auf dem Eichelberg und Galgenberg belegen. Heute ist der Raum bis auf die Mühlen und einragende Randbereiche von Neu-Bamberg unbesiedelt.