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Großlandschaft Nördliches Oberrhein-tiefland
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
Flussauenlandschaft - Ebene
229.00 Naheniederung
Die Naheniederung umfasst die Aue und die untere Niederterrasse des Flusses zwischen Bad Kreuznach und dem Rochusbergdurchbruch.

Die Nahe verläuft auf dem überwiegenden Teil der Strecke hart am Rand der Niederung zum Kreuznacher Lösshügelland und unterschneidet zum Teil dessen Sandstein- und Konglomeratsockel. Nur unterhalb von Bretzenheim drängt der Schwemmkegel des Guldenbachs die Nahe in die Mitte der Niederung.
Blick über die Naheniederung bei Bretzenheim B. Ullrich
Die Nahe fließt hier ebenso wie der Guldenbach und Wiesbach weitgehend naturnah. Einzelne Mühlen liegen an{pic_02_re} parallel führenden Mühlgräben. Das Überschwemmungsgebiet der Nahe ist eingedeicht und bildet ein ausgeprägtes Grünlandband entlang des Flusses mit einzelnen, sehr kleinflächigen Waldrelikten (Naturschutzgebiet).

Die ausgedeichten Bereiche der Aue und die Niederterrasse werden dagegen überwiegend ackerbaulich genutzt. Die Übergangsbereiche zu Nachbarräumen werden meist durch Weinberge arkiert.

Die Siedlungen haben ihren Ursprung an den Rändern der Niederung. Die Stadt Kreuznach hingegen hat sich am Ausgang des Nahe-Engtals in die weite Niederung entwickelt. Im Einflussbereich des Verdichtungsraums Rhein-Main haben sich auch andere größere Ortschaften in die Naheniederung ausgedehnt.
Münstersarmsheim B. Ullrich