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Großlandschaft Hunsrück
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Flusslandschaft - Mittelgebirge
240.12 Simmerbachdurchbruch
Der Simmerbach durchschneidet den Soonwald in einem tiefen Durchbruchstal mit einer Abfolge von engen, steilen und felsigen Stellen mit Trocken- und Gesteinshaldenwäldern, die oft als Niederwald genutzt werden, und etwas flacheren Gleithängen. Er trennt so den Lützelsoon vom Großen Soon. Nach der Passage einer Talenge bei Schloss Dhaun tritt der Simmerbach in eine Weitung des Kirner Nahetals ein. Der Simmerbach ist wie seine Nebenbäche naturnah. Sein Talgrund ist im Nordabschnitt bewaldet, sonst als Wiesental ausgebildet.
Felsen im Simmerbachtal B. Ullrich
Analog zum Guldenbach hat auch der Simmerbach die Freilegung von Resten des Hunsrückschiefers gefördert, die zwischen den Quarzitkämmen des Soonwaldes eingelagert sind. Die darauf entstandenen Böden waren die Grundlage für die Entstehung der kleinen Dörfer Henau und Schwarzerden, die zusammen mit den Ortschaften im Guldenbachdurchbruch die einzigen Siedlungen im Soonwald sind.
Dhaun B. Ullrich
Die Rodungsinseln um die Orte sind vergleichsweise hängig und durch ein Mosaik von Ackerland und Wiesen geprägt. In den Waldrandbereichen herrschen auf schweren Böden wechselfeuchte bis feuchte Wiesen vor.

Besonders markant ist das auf einem Geländevorsprung über einer Talbiegung erhabene Schloss Dhaun. Neben der zum Schloss gehörigen Ortschaft haben sich südlich des Soonwalds auch im Talgrund einzelne Dörfer an kleinen Weitungen entwickelt.