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Großlandschaft Hunsrück
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Flusslandschaft - Mittelgebirge
240.21 Hahnenbachdurchbruch
Zwischen Woppenroth und Kirn hat der Hahnenbach ein tiefes Kerbtal in die Hunsrückflächen eingeschnitten. Die steilen Hänge sind fast durchweg bewaldet. Felsige bis flachgründige Bereiche tragen Trocken- und Gesteinshaldenwälder. Vor allem im nördlichen Talabschnitt sind die Hänge mit Niederwald bestockt.

Am Rande der Hennweiler Hochfläche zu den steilen Hängen des Hahnenbachtals ist derKallenfels als eindrucksvolle Felsenmauer (Quarzitgang) herausgewittert.
Hahnenbachtal mit Schmidtburg B. Ullrich
Der Hahnenbach schlängelt sich naturnah durch sein Wiesental. Bei der Ortschaft Hahnenbach und nördlich davon liegen bereichsweise auch flachere Hangfüße mit Schieferverwitterungsböden vor, die als Acker oder Grünland genutzt werden und bis zur Hennweiler Hochfläche hinaufreichen.

Hahnenbach und Kallenfels sind die einzigen Siedlungen des Talraums. Strategisch wichtige Punkte wurden von Burgen besetzt, die sich nördlich von Bundenbach auf den vom Tal umlaufenen Spornen aneinanderreihen. Auf einem der Sporne befand sich schon in keltischer Zeit eine Siedlung (Alteburg). Im südlichen Talabschnitt thront Schloss Wartenstein über dem Tal.
Blick vom Kallenfels ins Hahnenbachtal B. Ullrich