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Großlandschaft Hunsrück
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
offenlandbetonte-Mosaiklandschaft
246.30 Pellinger Hochflächen
Bei der Pellinger Hochfläche handelt es sich um eine wellige, weitgespannte Hochfläche, gegliedert durch weite, flache Quellmulden und wenige tief eingeschnittene Täler. Die Firstlinie liegt bei etwas über 400 m ü.NN im Norden und etwa 500 m ü.NN im Süden.
Landschaft zwischen Pellingen und Franzenheim S. Thees
Die Hochfläche ist vorwiegend durch Offenland geprägt und mit Ausnahme der erodierten Kuppenlagen überwiegend ackerbaulich genutzt.

In den Quellmulden und Talsohlen liegt Grünland, teilweise mit Feuchtwiesen, vor, das meist intensiv genutzt wird. Die Borstgrasrasen und Magerwiesen der Hanglagen und sehr flachgründigen Kuppenlagen hingegen verbuschen infolge der Aufgabe extensiver Nutzungsformen zunehmend oder werden aufgeforstet.

Die steilen Talhänge der Kerbtäler sind bewaldet, wobei Niederwälder verbreitet sind.

Das Gewässersystem ist in Teilen naturnah. Als wichtigstes Gewässer des Landschaftsraums ist der Olewiger Bach oder Altbach zu nennen.
"Magerwiesen in der ""Pellinger Heide""" S. Thees
Die Siedlungen haben sich auf kuppigen Hangverebnungen oder in Quellmulden entwickelt. Vor allem in geschützten Muldenlagen sind die Ortschaften von Streuobst umgeben. Im Norden in Nähe zur Stadt Trier hat sich das Ortsbild durch großflächige Neubauflächen stark verändert.

Die Pellinger Hochfläche bezieht einen wesentlichen Teil ihres Erlebnisreizes aus den vielfältigen Fernsichtbeziehungen, unter anderem in benachbarte Räume wie das Konzer Tälchen.