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Großlandschaft Moseltal
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Waldlandschaften
252.0 Saarburger Wald
Der Saarburger Wald erstreckt sich als schmaler bewaldeter Rücken zwischen dem Saartal und dem Saargau. Den geologischen Untergrund bildet Buntsandstein – lediglich im Nordteil lagern jüngere Muschelkalksedimente auf. Der Nordteil bildet einen im Mittel etwa 2 km breiten Höhenrücken zwischen dem Wawerner Umlauftal bzw. Seitentälern der Saar im Osten, dem Mannebachtal im Westen und der Tawerner Flur als Randzone des TriererMoseltals im Norden. Die Kuppen erreichen Höhen von mehr als 360 m ü.NN.
Felsformationen im Saarburger Wald S. Thees
Der Südteil mit Kuppen in annähernd gleicher Höhe greift weiter nach Osten aus und reicht bei Kastel- Staadt bis an die Saar. Dieser Teil wird vom tief eingeschnittenenLeuktal durchzogen und durch zahlreiche enge und steile Seitentäler wesentlich stärker zerschnitten als der Nordteil. Im Südosten treten markante Sandsteinfelsen zu Tage, die hier vereinzelt mit Trockenwäldern und Gesteinshaldenwäldern verzahnt sind.
Leukbachtal bei Trassem S. Thees
Der Landschaftsraum ist überwiegend bewaldet und weist einen hohen Laubwaldanteil auf. An den Hängen des Saartals werden die Wälder oft als Niederwald genutzt. Reste von Bachauenwald befinden sich im Leukbachtal. Offenland bestimmt die größeren Täler mit naturnahen Bächen, die dorfnahen Hänge und die kuppigen Ausläufer der Freudenburger Muschelkalkplatte. Magerwiesen und Streuobst kommen vor allem in den Seitentälern des Leukbachs vor.

Der Saarburger Wald ist nur dünn besiedelt. Trassen und Perdenbach entstanden im Leuktal und sind durch randliche Siedlungserweiterungen zusammengewachsen. Kastel-Staadt mit seiner kulturhistorisch bedeutsamen Klause befindet sich in exponierter Lage auf einem Sattel. Eine Entwicklung des 20. Jahrhunderts ist die Waldsiedlung bei Tawern.