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Großlandschaft Gutland
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
offenlandbetonte-Mosaiklandschaft
260.1 Perl-Wincheringer Riedel
Die Einheit wird durch eine zur Remicher Talweitung hin geneigte Terrassentreppe der Mosel gebildet. Von dieser ist sie durch einen deutlichen Hangknick zur Niederterrasse getrennt, während im Osten der Steilabfall der Borger Hochfläche den Landschaftsraum begrenzt. Zahlreiche, in Quellmulden austretende Bachläufe zerschneiden das Terrassenplateau durch kerbtalförmig eingeschnittene Täler und bilden eine charakteristische Riedellandschaft.
Helfant mit dem „Helfanter Dom“ S. Thees
In der Nutzungsverteilung spiegeln sich die geologischen Verhältnisse wider. Durch Muschelkalk geprägte Flächen unterliegen vorwiegend der landwirtschaftlichen Nutzung. Extensive Nutzungsweisen treten dabei vor allem an steilen Hängen in Form von Magergrünland und Halbtrockenrasen sowie um die Ortslagen in Form von Streuobstanbau auf. In den Talniederungen ist vereinzelt Feuchtgrünland ausgebildet. Weinbau findet dagegen nur im nördlichen Teil an wärmeexponierten Lagen statt.

Die schweren Keuperböden auf Kuppen und an Hängen stellen bevorzugte Waldstandorte dar. Sie entsprechen durch den hohen Laubholzanteil (v.a. Buchenwälder) in weiten Teilen dem charakteristischen Bild naturnah bewirtschafteter Wälder.
Streuobst auf Weideland bei Esingen S. Thees
Siedlungen verteilen sich auf die Quellmulden und Tallagen. Neben einzelnen Mühlen und Weilern wird das Siedlungsbild durch kleine Haufen- und Straßendörfer geprägt.