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Großlandschaft Gutland
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Agrarlandschaften
261.22 Bitburger Keuperhochfläche
Den zentralen Teil des Bitburger Gutlandes bildet die Bitburger Keuperhochfläche als leicht gewellte, von flachen Kerbtälern und Quellmulden gegliederte Hochfäche.

Sie steigt von 320 m ü.NN im Westen auf über 400 m ü.NN im Osten an, wo auch die Wasserscheide zwischen Kyll und Nims verläuft. Die Nims ist in weiten Teilen naturnah ausgeprägt und bildet einen mäandrierenden Lauf, während die übrigen Gewässer, besonders im Umfeld von Bitburg, häufig ausgebaut sind.

Die schweren Lehmböden sind fast ausschließlich landwirtschaftlich und zu einem hohen Anteil als Ackerfläche genutzt. Grünland konzentriert sich schwerpunktmäßig um die Ortslagen, wobei traditionelle Nutzungsweisen wie Streuobstanbau, Magergrünland, Feucht- und Nasswiesen durch Nutzungsintensivierung und Bebauung auf wenige Restbestände zurückgegangen sind.
Agrarlandschaft bei Eßlingen T. Weber
Wald spielt nur eine untergeordnete Rolle und beschränkt sich auf einzelne Kuppenlagen und Hänge im Keuper mit Schwerpunkt südlich von Bitburg. Es handelt sich in der Regel um Laubwälder mit Buche und Eiche als Hauptbaumarten.

Das Zentrum der Besiedlung bildet die Kleinstadt Bitburg. Die historische Struktur des Stadtkerns ist noch erhalten, alte Bausubstanz allerdings nur noch in wenigen Resten vorhanden. Mit der Anlage der Air Base Bitburg und der Kasernengelände (heute Industriegebiet) sowie der Entwicklung Bitburgs als zentraler Gewerbestandort hat sich das Stadtbild stark gewandelt. Hingegen hat sich der dörfliche Charakter der meisten übrigen Ortschaften erhalten. Als historisches Bauwerk ist u.a. Burg Rittersdorf zu erwähnen.
Meckel T. Weber