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Großlandschaft Osteifel
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Waldlandschaften
270.2 Kondelwald
Der Kondelwald bildet einen in Südwest-Nordost-Richtung verlaufenden Höhenrücken, der die tief eingeschnittenen Täler der Alf im Süden und des Ueßbachs im Norden trennt. Er ist durch zahlreiche Quell- und Nebenbäche, die in den steilen, mit Felsen durchsetzten Hängen entspringen, zerschnitten und bildet zugleich die Wasserscheide zwischen Alf und Ueßbach.
Alftal mit Burg Arras T. Weber
Die Einheit ist fast ausschließlich bewaldet. Offenland beschränkt sich auf die Bachauen sowie Teile der südexponierten Hänge des Alftals, die Weinbaustandorte darstellen. Sowohl in den Bachauen als auch an den Südhängen des Alftals sind traditionelle Offenlandflächen durch Aufforstung von Nadelgehölzen weiter zurückgegangen.
Alf bei Höllenthal T. Weber
Laubwälder kennzeichnen v.a. das Landschaftsbild auf dem zentralen Höhenrücken. An felsigen Hängen gehen sie in Trocken- und Gesteinshaldenwälder über. Traditionelle Waldnutzungsformen prägen den Landschaftsraum in hohem Maße: Niederwälder sind an den steilen Talflanken verbreitet. Besonders hervorzuheben sind aber auch die alten Mittelwälder nördlichSpringiersbach.

Der Kondelwald ist praktisch siedlungsfrei. Die Reste einer Römervilla auf dem Kellerberg zeugen von historischer Besiedlung.