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Großlandschaft Osteifel
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Vulkanlandschaft Waldreiche Mosaiklandschaft
271.20 Hohe-Acht-Bergland
Die Landschaft ist geprägt durch eine markante Firstlinie, die die Einheit von Südwesten nach Nordosten durchzieht. Das Bergland ist durch fächerförmig verzweigte Quellbäche in zahlreiche Riedel gegliedert und durch vulkanische Formen geprägt. Im Norden befindet sich mit der Hohen Acht, einer basaltischen Kuppe von 747 m ü.NN, die höchste Erhebung im ganzen Eifelgebiet. Der vom Nürburgring eingeschlossene Burgberg mit der Nürburg ist ebenfalls vulkanischen Ursprungs. Im Süden bildet der Booser Weiher einen wassergefülltenMaarkessel. Im südlichen Teil ist das Bergland muldenförmig durch das Quellgebiet des Nitzbaches ausgeräumt.
Hochfläche bei Jammelshofen mit der Hohen Acht T. Weber
Höhenlage und Klima erklären die größere Verbreitung von Waldflächen (Nadel- und Mischforste, vereinzelte Laubwälder) im nördlichen Teil der Einheit. Im südlichen Teil, wo das Bergland auf etwa 450 m ü.NN absinkt, ist landwirtschaftliche Nutzung aufgrund günstigerer klimatischer Verhältnisse und besserer Bodenbedingungen auf vulkanischen Lockergesteinen eher möglich. Neben Acker- und Wirtschaftsgrünland sind Feuchtwiesen in den Quellmulden und Talauen relativ weit verbreitet.
Wacholderheide im Heinrich-Menke-Park T. Weber
Andere traditionelle Nutzungsformen wie Magergrünland und Heiden (z. B. im Naturschutzgebiet „Heinrich- Menke-Park“) finden sich noch vereinzelt, jedoch meist kleinflächig ausgebildet und durch Verbuschung in Folge Nutzungsaufgabe geprägt.