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Großlandschaft Osteifel
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
Vulkanlandschaft Waldreiche Mosaiklandschaft
271.40 Trierbach-Lieser-Quellbergland
Sein reich gegliedertes Relief erhält das Trierbach-Lieser-Bergland durch die Täler und Quellgebiete von Lieser, Trierbach, Nohner Bach und dessen Nebentäler, die an den Berghängen entspringen und die Hochfläche in zahlreiche Rücken und Mulden aufgelöst haben. Das zumeist über 500 m hohe Bergland wird im Zentrum des Landschaftsraums durch den über 600 m hohen Vulkankegel des Barsbergs überragt.
Hochfläche bei Kelberg T. Weber
Die Nutzungsstrukturen sind geprägt durch eine gleichmäßige Wald-Offenlandverteilung. Ausgedehnte Wälder nehmen die höher gelegenen Bergrücken ein und erstreckten sich entlang der steileren Talhänge sowie am Vulkankegel Barsberg. Besonders naturnah sind die Laubwälder imDreis-Brücker Wald, auf dem Waldrücken westlich Kelberg, imWaldgebiet westlich Heyroth und an einigen Steilhängen ausgeprägt.
Quellmulde des Trierbachs T. Weber
Das bewegte Relief der Landschaft bestimmte ursprünglich kleinparzellierte und durch extensive Nutzungsformen gekennzeichnete Landnutzungsmuster. Die daraus hervorgegangenen Magerwiesen und Heiden sind durch Melioration und Aufforstung heute nur noch in kleinen, meist verbuschten Restbeständen vorhanden. Feuchtwiesen sind in den Gebieten um Sarmersbach, Köttelbach und Neichen noch in größerem Umfang vertreten, während die übrigen Offenlandbereiche als Wirtschaftsgrünland oder ackerbaulich genutzt sind.

Die Siedlungen haben sich überwiegend in Muldenlagen entwickelt. Der dörfliche Charakter ist vor allem in kleineren Orten erlebbar wie z.B. in Senscheid, Bauler, Meisenthal. Mühlen, Feldkirchen (z.B. Borler Kapelle), Hügelgräber und eine Ringwallanlage im Naturschutzgebiet Barsberg bei Bongard tragen zur Bereicherung des Erlebniswerts der Landschaft bei.