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Großlandschaft Osteifel
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
Vulkanlandschaft Waldreiche Mosaiklandschaft
272.0 Reifferscheider Bergland
Das Reifferscheider Bergland ist im Westen durch den Taleinschnitt der Ahr und im Osten durch den des Adenauer Bachs begrenzt. Das waldreiche Berg- und Hügelland mit Höhen um 400 m ü.NN, die bei Reifferscheid im Zentrum der Einheit auf mehr als 560 m ü.NN ansteigen, grenzt im Südwesten an die Kalkeifel und im Südosten an die östliche Hocheifel an.

Die Landschaft ist heute zu etwas mehr als der Hälfte bewaldet. Dazu haben großflächige Aufforstungen mit Nadelholz auf ehemaligen Heiden beigetragen. Die Wälder bestehen zu gleichen Teilen aus Laubholz und Nadelholz. Einzelne Niederwälder stocken auf den steilen Flanken der Kerbtäler.
Blick auf Honerath T. Weber
Das Offenland ist zu zwei Dritteln als Grünland genutzt. Es liegt in Gestalt schmaler Bänder entlang der Täler und kleinteiliger Mosaike mit Ackerflächen auf dem Rücken vor. In den Niederungen sind vereinzelt Feucht- und Nasswiesen vertreten.

Großflächige Grünlandbestände prägen die Übergangsbereiche zu den Waldrändern. Hier lagen traditionell Übergänge zu den Heiden vor, die heute ebenso wie inst typische Magerwiesen nur noch in Restbeständen erhalten sind.
Hochfläche bei Honerath T. Weber
Die Bäche des Landschaftsraums sind überwiegend naturnah. Vereinzelt wurden Fischteiche in den Bachniederungen angelegt. In einem Basaltsteinbruch am Burgkopf entstand außerdem ein Abgrabungsgewässer.

Die kleinen, bäuerlich geprägten Siedlungen des Landschaftsraumes entstanden auf den Hochflächenriedeln im Bereich der Bachursprungsmulden. Die Burgruine Nürburg ist als sehenswertes Baudenkmal hervorzuheben.