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Großlandschaft Osteifel
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Waldlandschaften
277.21 Wittlicher Wald
Der Wittlicher Wald stellt eine Buntsandsteinhochfläche mit durchschnittlichen Höhen um 500 m ü.NN dar, die im zentralen Bereich durch das ca. 100 m tief eingeschnittene kastenförmige Salmtal zerschnitten ist. Darüber hinaus ist das Plateau nur wenig reliefiert. Lediglich Bierbach und Kailbach bilden neben der Salm weitere größere Bachtäler. Besonders Salm und Kailbach sind in naturnahem Zustand und zeigen einen mäandrierenden Lauf.
Kloster Himmerod T. Weber
In den Randbereichen ist die Buntsandsteinhochfläche durch mehrere kurze Neben- und Quellbäche deutlicher zergliedert. Im Norden verläuft die Wasserscheide zwischen Kyll und Salm. Gegen die südlich angrenzenden, niedriger liegenden Hochflächen ist der Wittlicher Wald scharf abgesetzt, während sich der Übergang zum Salmer Wald undeutlich und fließend darstellt.
Wittlicher Wald T. Weber
Die Einheit ist fast vollständig bewaldet. Naturnahe Buchen- und Eichenwälder treten gegenüber Misch- und Nadelforsten deutlich in den Hintergrund. Auch Bachauen und Bruchwaldstandorte wurden häufig mit Fichte aufgeforstet.

Offenland ist nur von untergeordneter Bedeutung und beschränkt sich auf die größeren Bachauen und landwirtschaftlich (Acker, Grünland) genutzten Rodungsinseln. Ehemalige Feuchtwiesen in den Bachauen und Magerwiesen und Heiden entlang der Hänge sind heute jedoch weitgehend von Fichtenaufforstungen verdrängt, während Streuobst im Bereich der Rodungsinseln auf der Hochfläche noch verbreitet ist.

Der Wittlicher Wald ist nur dünn besiedelt mit dem Kloster Himmerod und einigen kleinen Weilern sowie Einzelhöfen und Mühlen, die sich in der Talaue oder im Bereich von Rodungsinseln auf der Hochfläche befinden.