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Großlandschaft Westeifel
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
offenlandbetonte-Mosaiklandschaft
280.12 Karlshausener Hochfläche
Die Einheit stellt eine wellige Hochfläche mit Höhen zwischen 500 und 550 m ü.NN dar, die durch die Täler von Irsen und Our im Westen und das Enztal im Osten begrenzt wird und durch deren Nebenbäche randlich in einzelne Riedel aufgelöst ist. Die von beiden Seiten weit auf die Hochfläche hinaufragenden Täler enden in breiten Talmulden, während die unterhalb gelegenen Talabschnitte stärker eingetieft sind und sich von der Hochfläche deutlich absetzen. Das dichte Fließgewässersystem ist in weiten Teilen naturnah.
Herbstmühle am Gaybach T. Weber
Auf der Hochfläche dominiert Offenland mit überwiegend ackerbaulicher Nutzung, die zu den Hangkanten der Täler vermehrt durch Grünlandnutzung abgelöst wird. Bis auf die Randhöhen der Islek-Vorstufe sind die Höhenlagen weitgehend waldfrei.

Laubwälder mittlerer Standorte, Trockenwälder und Eichen- Niederwälder sowie vereinzelt Gesteinshaldenwälder nehmen die Talhänge ein. Die Talböden der größeren Bachläufe werden meist als Grünlandflächen genutzt. Naturnahe Feuchtwiesen in den Bachauen treten nur noch kleinflächig neben intensiv genutztem Wirtschaftsgrünland auf.
Hochfläche bei Scheitenkorb T. Weber
Das Siedlungsbild ist geprägt durch den dörflichen Charakter der kleinen Straßendörfer und Weiler auf der Hochfläche sowie durch vereinzelte Mühlen und Einzelhöfe in der Tallage.