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Großlandschaft Westeifel
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offenlandbetonte-Mosaiklandschaft
280.5 Islek-Vorstufe
Die Islek-Vorstufe wird gebildet durch eine nach Norden zum Islek stufenförmig ansteigende Kuppen- und Riedellandschaft mit Höhen um 400 m. Durch weite, aus dem Islek in Richtung Bitburger Gutland verlaufende Sohlentäler von Gaybach, Enz und Niebach ist sie in mehrere in Südwest-Nordost-Richtung angelegte Höhenrücken unterschiedlicher Breite gegliedert und durch zahlreiche, schluchtartige, kurze Trockentäler zerschnitten.

Die Islek-Vorstufe ist zum größten Teil durch Offenlandstrukturen geprägt. Wälder mit hohem Anteil an Mischforst und nur untergeordnet auch Laubwälder mittlerer und trockener Standorte beschränken sich auf steilere Talabschnitte und vereinzelte kleinere Vorkommen auf den Hochflächen.
Nebental der Our bei Seimerich T. Weber
Im übrigen Teil dieses Landschaftsraums wechseln sich Äcker mit Grünlandflächen auf der Hochfläche und an weniger steilen Talhängen ab. Die Bachauen sind aufgrund der Bodenfeuchte weitgehend als Grünland genutzt. Extensiv bewirtschaftete Feucht- und Magerwiesen treten nur vereinzelt auf, wohingegen Streuobstnutzung noch weit verbreitet anzutreffen ist.

In einer ehemaligen Tongrube bei Neuhaus hat sich eine interessante Teichlandschaft mit naturnaher Ufervegetation und Pionerwäldern entwickelt.
Ehemalige Tongrube bei Neuhaus T. Weber
Typische Siedlungsformen der Islek- Vorstufe sind kleine Straßen- und Haufendörfer mit bäuerlicher Prägung, die sich auf den Hochflächen und am überschwemmungsfreien Rand der Täler angesiedelt haben. Mettendorf als größte Siedlung ist seit 1960 stark gewachsen und hat sich mit Gewerbeflächen auch in die Enzaue ausgedehnt.