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Großlandschaft Westeifel
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offenlandbetonte-Mosaiklandschaft
281.11 Manderfelder Schneifelvorland
Das Manderfelder Schneifelvorland bildet eine in zahlreiche, tief eingeschnittene Kerbtäler aufgelöste Hochfläche im Grenzgebiet zu Nordrhein-Westfalen mit Höhen von 550 bis 600 m ü.NN, die von rund 100 m höheren Quarzitrücken eingerahmt wird.

Nördlich wird ein Teil des Losheimer Waldes in den Landschaftsraum einbezogen. Es handelt sich hierbei um die siedlungsfreie, überwiegend bewaldete steile Südost-Abdachung eines Quarzitrückens, der durch den Oberlauf der Kyll und ihre Nebengewässer zertalt ist. Hier dominieren Nadelforste. Die Bäche sind in diesem Gebiet weitgehend naturnah ausgebildet.

Im Schneifelvorland herrscht Offenland mit hohem Anteil intensiver Grünlandnutzung vor. Vor allem im Ourtal sind Feuchtwiesen verbreitet. Ansonsten beschränken sich extensiv genutzte Grünlandflächen, Heiden, Moorheiden und Magerrasen auf kleine Restflächen.

Entlang steiler Talhänge stocken vorwiegend Nadelforste, kleinflächig mit inzwischen meist aufgegebenem Niederwald.
Hochfläche südlich Hallschlag T. Weber
Die Fließgewässer um die Oberläufe von Our und Kyll bilden ein stark verzweigtes, überwiegend durch naturfernen Ausbau geprägtes Gewässersystem. Lediglich größere Abschnitte der Our sowie im Bereich des Losheimer Waldes auch die Kyll und ihre Seitenbäche sind naturnah ausgebildet. Die Auw ist zu einem kleinen See als Naherholungsgebiet angestaut.

Das Siedlungsbild des Raumes wird von kleinen Reihen- und Haufendörfern, Weilern und Einzelhöfen geprägt, die sich meist auf den Hochflächen oder am Talrand befinden.
Magerwiese östlich Roth T. Weber