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291.10 Hüllenberger Randterrasse
Die Hüllenberger Randterrasse vermittelt zwischen der Rheintalniederung und dem Rhein- Wied-Rücken. Sie stellt eine leistenförmig schmale Randterrasse mit mittleren Höhen von 150 bis 250 m ü.NN dar, die durch mehrere Kerbtälchen in west-ost-verlaufende Riedel zerlegt wurde. Im Nordosten und Südwesten ist sie durch steile Hangabbrüche zu Rhein und Wied scharf abgesetzt.
Blick von der Hüllenberger Terrasse auf die Rheintalniederung B. Ullrich
Die ursprünglichen Siedlungsansätze befanden sich in den sich aufweitenden Bereichen der Kerbtäler am Rande der Terrasse. Durch die Lage im Verdichtungsraum Koblenz/Neuwied haben die Verstädterungstendenzen auch die hiesigen Orte erfasst. Die Siedlungsflächen haben vor allem seit 1960 stark zugenommen.

In den unbebauten Bereichen wird die Terrasse in erster Linie landwirtschaftlich genutzt. Vor allem die flacheren Terrassenbereiche sind charakteristische Ackerstandorte, während die steileren Hänge durch Grünland, teilweise mit extensiv genutzten Streuobstwiesen, geprägt werden.
Streuobstwiese bei Feldkirchen B. Ullrich
Waldflächen beschränken sich auf kleinere Areale, die sich als Ausläufer des nördlich angrenzenden Rhein-Westerwaldes darstellen. Sie zeichnen sich durch ihren hohen Anteil an Laubwald aus, wobei lokal Trockenwälder bzw. Reste von Niederwäldern an steilen Talhängen vorliegen.

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