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291.11 Wollendorf-Gladbacher Beckenhang
Der Wollendorf-Gladbacher Beckenhang bildet den sanften, wenig markant geformten östlichen Hang des mittelrheinischen Beckens zwischen den Einmündungen von Wied und Saynbach.

Die ehemals dörflichen Siedlungen haben sich bedingt durch ihre Nähe zum Verdichtungsraum Koblenz/Neuwied stark ausgedehnt und sind teilweise zusammengewachsen. Unter anderem hat sich entlang der Wied ein fast geschlossenes Siedlungsband entwickelt. Zwischen Niederbieber und Bendorf ist die Landschaft durch großflächigen Abbau von Bimsstein und Kies, z.T. mit dadurch entstandenen Sekundärgewässern oder Trockenvegetation, geprägt.

Im unbesiedelten Bereich ist der Beckenhang bis auf den Nordwesten mit Ausläufern des Westerwaldes (Oberbieber, Melsbach) durch Offenland geprägt und überwiegend ackerbaulich genutzt, aber in Teilbereichen auch vielfältig gegliedert. Besonders bei Altwied, Oberbieber und Heimbach-Weis sind noch relativ große Bestände der extensiv genutzten Streuobstgürtel sowie Feldgehölze und Hecken um die Ortschaften erhalten geblieben.

Aus kulturhistorischer Sicht ist das von einer Flussschlinge eingefasste Altwied mit Burg besonders hervorzuheben. Spuren des Limes (Römerturm) und eine Kirchenruine sind bei Kreuzkirch zu entdecken.

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Landschaft im Raum Oberbieber / Niederbieber B. Ullrich
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