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291.12 Ehrenbreitsteiner Randterrasse
Bei der Ehrenbreitsteiner Randterrasse handelt es sich um eine scharf profilierte, steilhängige, von mehreren Kerbtälern zerschnittene Hauptterrasse des Rheins.

Der Landschaftsraum ist stark besiedelt, das ursprüngliche Relief daher in wesentlichen Teilen durch den Menschen im Zuge des Baus von Siedlungen und Verkehrswegen verändert worden. Heute liegt entlang des Rheins ein nahezu durchgängiges Siedlungsband vor. Die Siedlungsflächen haben sich vor allem südlich von Vallendar weit in die Hanglagen erstreckt.
Mühlental B. Ullrich
Die unbebauten Bereiche werden überwiegend als Grünland genutzt. Charakteristisch sind die großen Bestände an Streuobstwiesen, aber auch Feldobst ist gebietsweise landschaftsbildprägend. Eine Besonderheit des Landschaftsraums ist die „Mallendarer Heide“ mit Halbtrockenrasen und Heiden.

Die steilen Hänge der Bachtäler sind bewaldet und weisen in Abschnitten Trockenwälder auf, die als Niederwald genutzt werden. Im Mühlental bei Ehrenbreitstein stehen sie im Kontakt mit Gesteinshaldenwäldern.
Feldobst in der Flur bei Bendorf B. Ullrich
Das Mühlental ist aufgrund des Weinanbaus im Landschaftsraum eine Besonderheit. Die Weinberge sind durch eine Vielzahl von Trockenmauern terrassiert, oftmals aber auch schon aufgegeben und der Entwicklung zu Magerwiesen und Halbtrockenrasen oder Gebüsch überlassen.

Die Festung Ehrenbreitstein thront über dem Rheintal und dominiert das Landschaftsbild in ihrem Umfeld. Weitere markante historische Bauten (Klöster, Kasernen) oder das malerische Ortsbild von Weitersburg prägen ebenfalls die Gegend.

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