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Großlandschaft Mittelrheingebiet
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
Vulkanlandschaft offenlandbetonte-Mosaiklandschaft
292.23 Oberwinterer Terrassen- und Hügelland
Die Landschaft ist geprägt durch Terrassenflächen, die durch vulkanische Kuppen und kerbtalförmig eingetiefte Nebentäler von Ahr und Rhein gegliedert sind. Lokal findet, wie z.B. n der Basaltkuppe des Dungkopfes, ein Abbau der vulkanischen Gesteine statt.

Großflächig zusammenhängende Waldareale erstrecken sich vor allem entlang der Terrassenkante zu Rhein und Ahr sowie an steilen Flanken der Bachtäler und um die Vulkankuppen. Das Waldbild ist durch einen hohen Laubholzanteil geprägt und wird lokal durch Trocken- und Gesteinshaldenwälder in Verzahnung mit Felsen und Trockenrasen bereichert.
Landschaft bei Unkelbach T. Weber
Die Terrassenflächen sind landwirtschaftlich genutzt, wobei Acker leicht gegenüber Grünland überwiegt. Wiesen und Weiden finden sich vor allem im Bereich der Bachursprungsmulden und großflächig entlang von Waldrändern sowie um die Siedlungsflächen, wo sie relativ häufig Streuobst tragen.

Entlang der Terrassenkante zur Ahr treten Halbtrockenrasen im Zusammenhang mit ehemaligen Weinbauflächen auf, deren Verbreitung seit 1960 erheblich zurückgegangen ist.
Hochfläche bei Auf T. Weber
Die Landschaftseinheit ist relativ dünn besiedelt. Die Straßen- und Haufendörfer haben sich zumeist inden Quellmulden entwickelt. Im Einflussbereich des Ballungsraums Köln/Bonn haben sich die Orte seit den 1960er Jahren stärker ausgedehnt.

An der Südwestgrenze des Landschaftsraums liegt auf dem Vulkankegel „Landskrone“ hoch über dem Ahrmündungstal die gleichnamige Burgruine.