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Großlandschaft Westerwald
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offenlandbetonte-Mosaiklandschaft
323.3 Südliches Oberwesterwälder Hügelland
Das Südliche Oberwesterwälder Hügelland reicht nur mit seinem westlichen Randbereich in die Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz. Der weit überwiegende Teil gehört zu Hessen.

Dieses Hügelland vermittelt zwischen dem Oberwesterwald und der Limburger Talweitung. Sanft geböschte Mulden und Täler wechseln mit niedrigen Kuppen und Rücken. Bei Hundsangen am Ölberg hat der Basaltabbau den Landschaftsraum durch Abtrag der Kuppe nachhaltig beeinflusst.

Im rheinland-pfälzischen Teil des Südlichen Oberwesterwälder Hügellands ist etwa ein Fünftel bewaldet, wobei Laubwald deutlich überwiegt. Kleinere Waldbestände auf Kuppen und trockenen Hängen wechseln sich ab mit weiten, als Ackerland und Grünland genutzten Flächen. Grünland liegt großflächig in Bachursprungsmulden und in Gestalt linearer Bänder entlang der Bachniederungen vor, Ackerland primär großflächig auf den Riedelhängen. Zahlreiche Quellläufe des Salzbachs entspringen im Nordteil des Landschaftsraums zum Teil in versumpften Quellmulden.
Landschaft bei Salz B. Ullrich
Im betrachteten Gebiet liegen die Ortschaften Hundsangen, Bilkheim und Salz. Die Siedlungsentwicklung erfolgte jeweils in den Bachursprungsmulden. Das Umfeld von Salz und Bilkheim wird durch Streuobstbestände geprägt.

Eine Besonderheit des Landschaftsraums ist das Schloss Neuroth mit umgebenden großflächigen Huteweiden und altem Baumbestand.
Huteweide bei Schloss Neuroth B. Ullrich