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Großlandschaft Westerwald
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
Waldreiche Mosaiklandschaft
324.6 Sayn-Wied-Hochfläche
Die Hochfläche erstreckt sich zwischen den Tälern von Wied, Holzbach und Saynbach. Sie liegt auf eine Höhe von etwa 330 bis 390 m ü.NN und ist netzförmig durch Täler gegliedert, sonst flachwellig geformt. Am Westrand der Hochfläche zur Wied haben sich die Bäche tiefeingeschnitten. Vor allem hier, aber auch im überwiegenden Teil des übrigen Landschaftsraums sind die Bäche naturnah. Vereinzelt wurden sie zu Teichen angestaut.
Landschaft bei Urbach B. Ullrich
Im Landschaftsraum nimmt Wald etwas mehr als die Hälfte der Fläche ein, wobei Laubholz leicht überwiegt. Die Waldflächen bilden auf Rücken und Talhängen ein Netz, in das die Rodungsinseln der Hochflächenriedel eingebettet sind.

In den waldfreien Bereichen überwiegt Ackerland. Wiesen und Weiden, meist im Verbund mit Feuchtwiesen, Röhrichten und Seggenrieden, säumen in schmalen Bändern die Bachläufe. Vereinzelt finden sich Elemente extensiver Nutzungsformen: Streuobst (bei Rengsdorf), Magerwiesen, Heide.
Verlandender Fischweiher bei Großmaischeid B. Ullrich
Der Landschaftsraum wurde durch eine Vielzahl von Dörfern besiedelt, die auf den Hochflächenriedeln entstanden und von denen sich einige stärker ausgedehnt haben. Die Kerbtäler blieben hingegen siedlungsfrei.

Als historisches Bauwerk ist die Ruine Neuerburg bei Kurtscheid hervorzuheben. Ganz im Süden quert der römische Limes mit Spuren eines Kastells den Landschaftsraum.