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Großlandschaft Westerwald
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Vulkanlandschaft Waldlandschaften
324.9 Rheinwesterwälder Vulkanrücken
Der Rheinwesterwälder Vulkanrücken stellt die südliche Fortsetzung des Siebengebirges (in Nordrhein- Westfalen) dar. Er erreicht eine Höhe von etwa 350 m ü.NN. Ursprünglich waren „aufgesetzte“ Vulkankuppen charakteristisch, die in seiner Längsachse aufgereiht waren. Diese wurden jedoch weitgehend abgebaut. Die Landschaft ist heute durch große Basaltsteinbrüche geprägt. In den Abbauflächen entstanden teilweise Sekundärgewässer.
Blick über die zertalte Hochfläche Richtung Rheintal T. Weber
An den Rändern ist der Höhenrücken durch steilhängige Täler und Schluchten (Siefen) mit naturnahen Bachläufen eingekerbt.

Der Landschaftsraum ist zu 75% bewaldet. Nadelholz- und Laubholzanteil halten sich in etwa die Waage. Auf den wenig fruchtbaren Böden der Rodungsinseln dominiert Grünlandnutzung. Im Umfeld der wenigen Siedlungen prägen z.T. größere Streuobstbestände das Erscheinungsbild.

Der Vulkanrücken weist mit Untererl, Obererl, Hargarten und Oberkalenborn nur wenige kleinere Siedlungen auf, wobei in Kalenborn auch Industrie- und Gewerbeflächen angesiedelt wurden.
Hochfläche bei Ohlenberg T. Weber