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Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen

Stadtlandschaft
ST5 Stadtlandschaft Kaiserslautern
Die Stadtlandschaft von Kaiserslautern prägt die ausgedehnte Senke im Südwesten des Kaiserslauterer Beckens sowie den nördlichen Abhang des Pfälzer Waldes. Nach Westen reicht das Siedlungsband am Südrand des Landstuhler Bruchs bis Kindsbach.

Die Stadt Kaiserslautern hat ihren Namen von ihrer früheren Funktion als Kaiserresidenz. In der Nachkriegszeit wurde die Entwicklung der Stadt wesentlich durch ihre Funktion als Standort der amerikanischen Streitkräfte beeinflusst. Militärische Anlagen prägen die Stadt und ihr Umfeld ebenso wie Industrie- und Gewerbegebiete und das Universitätsgelände.

Das Umfeld der Stadt wird in hohem Maße durch die Kulisse der Wälder bestimmt, in denen Kiefernwälder dominieren. Die Wälder reichen in bebauungsfrei gebliebenen Siedlungszäsuren fingerartig ins Stadtgebiet und setzen sich teilweise in Parks und Grünflächen fort. Nur im Norden schließt die offene, durch landwirtschaftliche Flächen geprägte Kuppe des Rotenbergs und Kaisersbergs an.

Entwicklungsziele (Schwerpunkte) und Maßnahmen:

• Sicherung der Waldkulisse und bestehender Grüngliederungen am Stadtrand;

• Umnutzungen leerstehender oder freiwerdender militärischer Anlagen als Bauflächen zur Vermeidung weiteren Flächenbedarfs an anderer Stelle;

• Sicherung der Lauter einschließlich Uferstreifen bzw. Talsohle als Grünachse außerhalb der Kernstadt;

• Entwicklung von Grünachsen zwischen den Lauterabschnitten sowie von der Kernstadt zu den ins Stadtgebiet ragenden Waldspornen;

• Sicherung vorhandener Grünzäsuren des Siedlungsbandes zwischen Vogelweh und Kindsbach und Weiterentwicklung der Gliederung durch Grünflächen mit Großbaumbestand.


Kaiserslautern B. Ullrich